Individuelle Lösungen für unterschiedliche Kranbauarten.
Seilprüfung an Containerkränen gehört zu den anspruchsvollen Prüfaufgaben, bei denen Erfahrung und technisches Verständnis gefragt sind.
Unser Kollege Marcus Liebscher war im September erneut bei der HHLA im Hamburger Hafen im Einsatz. Am Container Terminal Tollerort prüfte er die Seile der Einziehwerke an mehreren Containerkränen.
Dabei gab es eine besondere Herausforderung: Die eingesetzten Kräne stammen von insgesamt vier verschiedenen Herstellern. Jeder Kran ist etwas anders konstruiert und stellt damit eigene Anforderungen an die Prüfung.
Vier Hersteller, vier unterschiedliche Konstruktionen
Bei den verschiedenen Kranbauarten unterscheiden sich unter anderem Seilführung, Einbausituation und Zugänglichkeit. Deshalb lässt sich die Prüfung nicht einfach nach einem einheitlichen Schema durchführen.
„Man muss sich da immer etwas einfallen lassen, damit man die Bereiche ordentlich prüfen kann“, beschreibt Marcus die Situation bei solchen Einsätzen.
Die Konstruktion des jeweiligen Krans gibt damit auch vor, wie die Prüfung sinnvoll umgesetzt werden kann.
Wenn die Konstruktion den Prüfweg vorgibt
Gerade bei den Seilen der Einziehwerke ist es wichtig, die relevanten Bereiche zuverlässig zu erreichen. Dafür muss zunächst genau betrachtet werden, wie das Seil geführt und in die jeweilige Konstruktion integriert ist.
Erst dann lässt sich entscheiden, welche Vorgehensweise für die Prüfung geeignet ist.
Für Marcus bedeutet das, sich auf jeden Kran individuell einzustellen. Was bei einer Konstruktion funktioniert, muss bei einem anderen Kran nicht automatisch die richtige Lösung sein.
Technische Erfahrung ist gefragt
Bei einer Seilprüfung an Containerkränen kommt es deshalb nicht allein auf die eingesetzte Prüftechnik an. Ebenso wichtig sind Erfahrung und technisches Verständnis.
Gerade bei unterschiedlichen Kranherstellern zeigt sich, wie wichtig die Verbindung aus Technik und praktischer Erfahrung ist. Die vorhandene Konstruktion muss verstanden werden, damit die relevanten Seilbereiche zuverlässig geprüft werden können.
Prüfung direkt am Container Terminal
Die Arbeiten fanden direkt an den eingesetzten Containerkränen am Terminal Tollerort statt. Dabei musste die gewählte Vorgehensweise zur jeweiligen Anlage und ihrer Einbausituation passen.
Für Marcus Liebscher gehören unterschiedliche Krankonstruktionen zum Arbeitsalltag. Jeder Einsatz bringt eigene Bedingungen mit und erfordert deshalb eine passende Lösung.
Auch bei diesem Einsatz in Hamburg war genau diese Erfahrung gefragt.
Mehr als nur moderne Prüftechnik
Eine zuverlässige Seilprüfung entsteht aus dem Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Neben geeigneter Prüftechnik sind technisches Verständnis, Erfahrung und eine sorgfältige Betrachtung der jeweiligen Anlage entscheidend.
Der Einsatz bei HHLA zeigt das anschaulich. Vier verschiedene Kranhersteller bedeuten vier unterschiedliche Konstruktionen – und damit auch unterschiedliche Anforderungen an die Seilprüfung an Containerkränen.
Für ROTEC bedeutet professionelle Seilprüfung deshalb, jede Anlage individuell zu betrachten und die passende Lösung für die jeweilige Situation zu entwickeln.
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